TEIL 3

 

  • Wasserfalldiagramm
  • Kreisdiagramm
  • Ringdiagramm
  • Treemaps

Wasserfalldiagramm

Die Basis des Wasserfalldiagramms ist das gestapelte Säulendiagramm. Statt nur einen Anfangswert in einer Säule und einen Endwert in einer zweiten Säule darzustellen, werden in einem Wasserfalldiagramm alle Veränderungen dazwischen visuell und einzeln dargestellt.  Das Diagramm zeigt somit die einzelnen Bestandteile einer Gesamtänderung. Den Namen hat dieser Diagrammtyp von seiner Form.

Das Wasserfalldiagramm veranschaulicht sehr schön, wie sich ein Ausgangswert durch Zunahmen und Abnahmen über die Zeit zum Endwert entwickelt. Vor allem um die Zusammensetzung von komplexen Zahlen zu zeigen, welche oft in kumulativen Werten verborgen liegen, eignet sich das Wasserfalldiagramm hervorragend.

Dieser Diagrammtyp kommt deshalb sehr oft im Finanzbereich vor, um beispielsweise Gewinn und Verlust nachvollziehbar darzustellen, aber auch im Personalbereich, um die Entwicklung des Mitarbeiterstands übersichtlich zu visualisieren.

Wenn die Personalabteilung beispielsweise den Personalstand einer Abteilung analysiert und feststellt, dass am Beginn des Jahres 35 Mitarbeiter beschäftigt waren und am Ende des Jahres ebenfalls 35 Mitarbeiter, dann sieht es nicht unbedingt so aus, dass irgend etwas aufregendes passiert ist.

Aber wenn jede einzelne Veränderung in diesem Jahr betrachtet wird, sieht man womöglich, dass 4 Mitarbeiter eingestellt, 1 Mitarbeiter gekündigt und 5 Mitarbeiter versetzt wurden.

Das Wasserfalldiagramm erzählt für diesen Fall eine viel umfassendere Geschichte als es ein Säulen- oder Balkendiagramm tun könnte.

    Wasserfalldiagramm_Personal

    Abbildung 1: Wasserfalldiagramm Personalstand 

    Seit der Excel Version 2016 steht das Wasserfalldiagramm als eigener Diagrammtyp in Excel zur Verfügung.

    Leider bietet dieser Diagrammtyp nur beschränkte Möglichkeiten der Formatierung, beispielsweise Achsen, Diagrammüberschrift und Datenpunktbeschriftungen lassen sich nur unzureichend nach den Regeln von Storytelling mit Daten formatieren.

    Wasserfalldiagramm

    Abbildung 2: Eigener Wasserfalldiagrammtyp in Excel, nur unzureichende Formatierungsmöglichkeiten

    Deshalb empfiehlt sich nach wie vor, das gestapelte Säulendiagramm zu verwenden (Abbildung 1) um daraus, mit dem Trick des unsichtbar machen von Säulen, ein Wasserfalldiagramm  zu erstellen.

    Wasserfalldiagramme erscheinen für Menschen, denen diese Art von Diagrammen unbekannt sind, möglichweise etwas verwirrend. Zudem scheinen die Säulen im Raum zu schweben, die Länge muss visuell interpretiert werden, das ist für uns Menschen eine kognitive Herausforderung.

    Aus diesem Grund ist möglicherweise das korrekte Erkennen eines Zuwachses oder eines Abfalls und dessen Vergleich visuell schwierig.

    Ist es wichtig, die genauen Werte zu kennen, dann sollten die Säulen mit den Datenwerten beschriftet werden.

    Ein Wasserfalldiagramm ist immer dann nützlich, wenn Du die Veränderung zwischen einem Anfangswert und dem Endwert genauer erläutern möchtest.

    Wenn nur die Differenz von Anfangs- und Endwert von Interesse ist, dann ist das einfache Säulen- oder Balkendiagramm besser dafür geeignet.

    Wie immer, die Story bestimmt den Diagrammtyp!

    Kreisdiagramm

    Ein Kreisdiagramm zerlegt einen Kreis in einzelne Segmente, die Summe aller Segmente ergibt 100%. Jedes Segment bildet einen Teilwert ab und der Kreis ist somit die Summe aller Teilwerte.

    Sehr oft werden Kreisdiagramme für die Darstellung von Verteilungen und Anteilen vom Ganzen verwendet. 

    Kreisdiagramme können immer nur eine Datenreihe auswerten. Falls Du irrtümlich einen Bereich mit mehreren Datenreihen markierst (Excel), werden nur die Werte der ersten Datenreihe angezeigt und die anderen ignoriert.

    Willst Du mehrere Datenreihen darstellen, musst Du pro Datenreihe ein eigenes Kreisdiagramm erstellen und nebeneinander anordnen. Eine Alternative dazu ist die Darstellung mit einem Ringdiagramm.

    Das folgende Diagramm zeigt die einzelnen Sportarten nach ihrer Beliebtheit als Prozentsatz vom Ganzen. Die Summe muss immer 100% ergeben.

    Standardkreisdiagramm

    Abbildung 3: Standardkreisdiagramm

    Durch die Kreisform können wir sehr leicht die Aufteilung der einzelnen Segmente visuell erfassen. Die visuelle Erfassung der einzelnen Teile vom Ganzen ist im Kreisdiagramm einfacher als im Säulen- oder Balkendiagramm.

    Kreisdiagramme erzählen grundsätzlich die Geschichte, wie sich eine Kategorie aus ihren einzelnen Teilen zusammensetzt.

    Du kannst die Entscheidung, ob Du ein Kreisdiagramm verwenden sollst oder nicht, an der Geschichte festmachen, die Du mit deinen Daten erzählen möchtest.

    Kreisdiagramme eignen sich sehr gut für folgende zwei Arten von Geschichten:

    1. Du willst vermitteln, dass alle Anteile in etwa ähnlich groß sind

    Die Geschichte von dem nachfolgenden Diagramm ist jene, dass der Anteil von den verschiedenen Frageformen ziemlich gleich ist. Alle Frageformen kommen in etwa zum gleich großen Anteil vor, es gibt keine Frageform, die dominiert, das ist die Aussage und die Geschichte hinter diesem Diagramm. Für diese Art der Geschichte ist das Kreisdiagramm gut geeignet, weil die exakte Größe der einzelnen Teile nicht relevant ist.

    Kreis gleichmäßige Aufteilung

    Abbildung 4: Kreisdiagramm gleichmäßige Aufteilung

    2. Du willst vermitteln, dass es einen klaren Dominator gibt

    Im nachfolgenden Beispiel geht es um den prozentuellen Anteil der Supportanfragen pro Monat. Der Juni sticht hier mit beinahe 3/4 aller Anfragen vom gesamten Jahr hervor. Die Prozentanteile der übrigen, kleinen Kreissegmente sind in diesem Fall nicht wichtig. Deshalb sollten wir für diese kleinen Teile auf die Datenbeschriftungen verzichten, denn sie würden das Diagramm nur unübersichtlich machen, ohne einen Mehrwert an Information zu liefern.

    Wir wollen mit diesem Diagramm nur zeigen, dass der Juni bei den Support Anfragen absoluter Spitzenreiter war und genau das erzählt uns dieses Diagramm.

    Kreisdiagramm Dominator

    Abbildung 5: Kreisdiagramm Dominator

    Soviel zu den zwei Einsatzmöglichkeiten von Kreisdiagrammen. Ein zusätzliches Kriterium, was  für oder gegen den Einsatz spricht ist folgendes:

    Ein Kreisdiagramm sollte maximal 5 Einzelteile aufweisen

    Je mehr Einzelteile (Kategorien) ein Kreisdiagramm aufweist, desto schwieriger wird es für den Betrachter den Sachverhalt  aus dem Diagramm visuell zu erfassen. Im Idealfall gibt es 2 oder 3 Kategorien. In diesem Fall ist es sehr einfach und effektiv entweder die Geschichte über die ähnlich große Verteilung oder über den klaren Dominator zu vermitteln.

    Kreisdiagramm max. 5 Einzelteile

    Abbildung 6: Kreisdiagramm maximal 5 Einzelteile

    Die Geschichte über den Dominator und über die ähnlich großen Einzelteile sind zwei sehr gute Anhaltspunkte, die für die Verwendung eines Kreisdiagramms sprechen. In allen anderen Fällen ist das Kreisdiagramm nicht die beste Wahl.

    Nachfolgend drei Fälle, in denen Du Kreisdiagramme nicht verwenden solltest:

    1. Wenn die Reihenfolge (Rangordnung) und die Details wichtig sind

    Nehmen wir als Beispiel die Anzahl von Marktteilnehmer. Kreisdiagramme können bis zu 5 Wettbewerber noch sehr gut darstellen, bei mehr wird es aber sehr unübersichtlich. Man versucht dann oft die sogenannten “übrigen Wettbewerber” in eine Kategorie “Sonstige” zusammenzufassen, was legitim ist, aber zu Lasten der Genauigkeit geht. Wenn dann das Interesse beim Publikum genau auf diesen kleinen Anteil (“Sonstige”) liegt, dann hast Du mit dem Kreisdiagramm ein Problem.

    Die Lösung für dieses Problem liefert ein Balkendiagramm.

    Hinweis: Wenn Du Dir unsicher bist, ob ein Kreisdiagramm für die Darstellung deiner Daten geeignet ist oder nicht, dann wähle im Zweifelsfall das Balkendiagramm. In den meisten Fällen ist dieser Diagrammtyp dem Kreisdiagramm vorzuziehen.

    Reihenfolge

    Abbildung 7: Vergleich Kreis- und Balkendiagramm bei Rangordnung

    Ein wesentlicher Vorteil eines Balkendiagramms gegenüber einem Kreisdiagramm ist, dass die Datenbeschriftung (Legende) direkt beim Balken steht. Beim Kreisdiagramm muss das Publikum die jeweilige Farbe des Kreisausschnitts mit der Legende vergleichen, um feststellen zu können, um welchen Wettbewerber es sich handelt. Das ist viel zu großer kognitiver Aufwand.

    Ein weiterer Vorteil des Balkendiagramms liegt darin, dass Du weniger Farben verwenden musst, da die Zuordnung durch die Anordnung erfolgt. Somit hast Du die Möglichkeit, wie im obigen Beispiel, mit einer zweiten Farbe die Aufmerksamkeit des Publikums auf die eigene Firma zu lenken.

    2. Wenn die Entwicklung über die Zeit dargestellt werden soll

    Kreisdiagramme sind ungeeignet, wenn es darum geht die zeitliche Entwicklung von Daten darzustellen. In so einem Fall ist das Balken- oder Säulendiagramm die bessere Wahl.

    Kreisdiagramm im Zeitverlauf

    Abbildung 8: Vergleich Kreis- und Balkendiagramm bei der Darstellung von zeitlichen Verläufen

    Die unterschiedlichen Längen der Balken lassen sich beim Vergleich der Jahre viel einfacher vergleichen als die Flächen beim Kreisdiagramm.

    3. Wenn es mehr als 5 Einzelteile (Kategorien) gibt

    Wie bereits erwähnt, wenn es mehr als 5 Kategorien gibt, dann ist ein Säulen- oder Balkendiagramm die bessere Wahl.

    Ausnahme: die Geschichte über den klaren Dominator, dann beachte aber, dass Du eine Datenbeschriftung nur beim Anteil des Dominators vornimmst, nicht bei den übrigen (kleinen) Anteilen.

    Kreisdiagramm mehr als 5 Einzelteile

    Abbildung 9: Vergleich Kreis- und Säulendiagramm bei mehr als 5 Einzelteile

    Tipps für die Erstellung von Kreisdiagrammen

    • Vermeide 3-D und Explosionseffekte: Das führt unweigerlich zur verzerrten Darstellung der Daten.
    • Maximal 5 Einzelteile und fasse kleiner Werte zusammen: Bei vielen Werten empfiehlt es sich, die kleineren Werte in einer separaten Gruppe “Sonstige” zusammenzufassen. Es sollten maximal 5 Einzelteile übrigbleiben. Das erleichtert die Lesbarkeit des Diagramms erheblich.
    • Sortiere die Einzelteile der Größe nach absteigend im Uhrzeigersinn.
    Absteigend im Uhrzeigersinn

    Abbildung 10: Absteigend im Uhrzeigersinn Einzelteile anordnen

    • Verwende Farben sparsam: Es ist besser die verschiedenen Farbtöne einer Farbe zu verwenden als zu viele unterschiedliche Farben (max. 4 verschiedene Farben). Soll der Fokus auf ein bestimmtes Einzelteil gelenkt werden, dann alle anderen Teile, beispielsweise mit Hellgrau, in den Hintergrund bringen. 
    • Entferne die Legende und beschrifte die Einzelteile direkt.

    Ringdiagramm

    Das Ringdiagramm bildet eine Kombination mehrerer Kreisdiagramme, die aber nicht nebeneinander, sondern ineinander angeordnet sind. Ringdiagramme sind somit eine Sonderform von Kreisdiagrammen und ermöglichen die Darstellung und den Vergleich von mehreren Datenreihen (Kreisdiagramme können immer nur eine Datenreihe auswerten).

    Mit jeder Datenreihe, die Du in einem Ringdiagramm darstellst, wird dem Diagramm ein Ring hinzugefügt. 

    Aufgrund der Kreisform sind Ringdiagramme nicht ganz so einfach zu lesen, besonders dann, wenn es mehrere Datenreihen gibt.

    Die Proportionen von äußeren und inneren Ringen stellen nicht die Größe der Daten genau dar. Deshalb ist das Anzeigen der Werte mithilfe der Datenbeschriftungen sehr hilfreich.

    Wenn Du die einzelnen Datenpunkte jedoch gegenüberstellen und genau vergleichen willst, solltest Du besser auf das gestapelte Säulen- oder Balkendiagramm zurückgreifen.

    Generell gilt, bei mehr als zwei Datenreihen, die Du anteilig darstellen möchtest, ist das gestapelte Säulen- oder Balkendiagramm dem Ringdiagramm vorzuziehen.

    So lange es nicht mehr als 2 Datenreihen (Ringe) und 5 Kategorien (Ringanteile) sind, kann das Ringdiagramm geeignet sein. Es ist aber darauf zu achten, dass die Ringe nach außen hin immer größer werden und somit eine gewisse Hierarchie zugrunde legen.

    Bei der konzentrischen Anordnung der Kreise solltest Du darauf achten, dass bei zeitlichen Abfolgen die früheren Datenreihen innen sitzen, die späteren oder die wichtigeren außen.

    In Excel ist es so, dass es für diesen Typ keine Achsenbeschriftungen gibt. Deshalb ist es äußerst wichtig, dass Du im Titel erkennen lässt, was die Reihenfolge der Ringe zu bedeuten hat.

    Eine zusätzlich nützliche Formatierungsmaßnahme ist die Verringerung der Innenringgröße (auf 40%). Dadurch schaffst Du mehr Raum für die Darstellung und Beschriftung der Daten.

    Ringdiagramm

    Abbildung 11: Ringdiagramm mit 2 Datenreihen (Umsatz, Kosten) und 3 Kategorien (Kurs A, Kurs B, Kurs C)

    Treemap

    Ein Baum (Tree) wird auf eine flache Karte (Map) gezeichnet. Das ist die Idee hinter diesem Diagrammtyp.

    Diesen Diagrammtyp gibt es schon seit 1990 (erfunden von Ben Schneiderman, University of Maryland), dennoch hat sich dieser Diagrammtyp in der Unternehmenswelt bis heute noch nicht wirklich durchgesetzt.

    Das ist schade, denn Treemaps bieten eine hervorragende Möglichkeit, um einen Überblick über große, komplexe, hierarchisch strukturierte Datenmengen zu bekommen. Falls Farbe und Größe in Abhängigkeit zueinanderstehen, können Treemaps dabei helfen, die ansonsten sehr schwierig zu erkennenden Muster, sichtbar zu machen.

    Treemaps (nicht zu verwechseln mit den einfacheren “Heatmaps”, die nur mittels Farbe die Unterschiede aufzeigen)  zeigen hierarchische Daten in Form von Rechtecken an. Jede Kategorie wird als Rechteck dargestellt, das dann wiederum in kleinere Rechtecke unterteilt wird, welche dann die Untergruppen darstellen. Größe und Farbe werden verwendet, um die Werte visuell darzustellen.

    Lass uns zur Erklärung ein Beispiel betrachten.

    Treemap nach Bundesländern

    Abbildung 12: Treemap Eheschließungen und Ehescheidungen 2019 nach Bundesländern (Klick zum Vergrößern)

    In Abbildung 12 sehen wir die gesamten Eheschließungen und Ehescheidungen 2019 von Österreich. Die Unterteilung (Kategorisierung) erfolgt nach Bundesländern.

    Die Größe der weiß umrahmten Rechtecke gibt die Anzahl der Eheschließungen und Ehescheidungen im Verhältnis zu den anderen Bundesländern an.

    Die einzelnen Rechtecke stehen auch im Verhältnis zu den gesamten Eheschließungen und Ehescheidungen in Österreich.

    Mit diesem Wissen erkennst Du sehr schnell, dass in Wien die Anzahl der Eheschließungen und Ehescheidungen am größten ist. An zweiter Stelle kommt Niederösterreich gefolgt von Oberösterreich.

    Du kannst diese Daten auch aus einem anderen Blickwinkel betrachten. Angenommen es interessiert uns die Unterteilung nach Eheschließungen und Ehescheidungen. Dann sieht das Diagramm folgendermaßen aus:  

    Treemap Bundesländer nach Eheschließung und Ehescheidung

    Abbildung 13: Treemap Bundesländer nach Eheschließungen und Ehescheidungen 2019 (Klick zum Vergrößern) 

    Eine Treemap ist eine gute Lösung, um einen Überblick über verschiedene Kategorien zu bekommen und wie diese zueinander und zum Gesamten stehen.

    Hervorragend geeignet ist dieser Diagrammtyp für folgende Einsatzgebiete:

    • Darstellung des Gesamtumsatzes und dessen Zusammensetzung
    • In der Logistik für das Monitoring von Lagerbeständen
    • Geografische Darstellungen

    Treemaps haben aber ähnliche Einschränkungen wie gestapelte Säulen- oder Balkendiagramme. Ein direkter Vergleich zwischen Kategorien kann schwierig werden, da verschiedene Rechtecke nicht unbedingt eine gemeinsame Basislinie haben, die einen  einfachen, visuellen Vergleich ermöglicht. 

     

     

    FAZIT

      Wasserfalldiagramm

      Eigenschaften:

      • Basis ist das gestapelte Säulendiagramm. Ausgehend von einem Anfangswert zeigt das Diagramm alle Zunahmen und Abnahmen bis hin zum Endwert.

      Wann verwenden?

      • In der Finanz und im Controlling zur Darstellung von Gewinn und Verlust.
      • Im Personalbereich zur Analyse des Mitarbeiterstands.
      • Immer wenn die Veränderung zwischen einem Anfangs- und Endwert von Interesse ist.

      Wann nicht verwenden?

      • Wenn nur die Differenz von Anfangs- und Endwert wichtig ist, dann ist das einfache Säulen- und Balkendiagramm besser dafür geeignet

      Kreisdiagramm

      Eigenschaften:

      • Zeigt die Anteile von einem Ganzen; die Summe der Einzelteile muss immer 100% ergeben.
      • Kann nur eine Datenreihe auswerten.

       Wann verwenden?

      • Wenn alle Anteile in etwa gleich groß sind.
      • Wenn ein Anteil ein klarer Dominator ist.
      • Wenn es nicht mehr als 5 Einzelteile gibt.

      Wann nicht verwenden?

      • Wenn eine Rangordnung gezeigt werden soll.
      • Wenn die genauen Werte wichtig sind.
      • Wenn die Entwicklung über die Zeit dargestellt werden soll.
      • Wenn es mehr als 5 Einzelteile (Kategorien) gibt.

      Ringdiagramm

      Eigenschaften:

      • Sonderform des Kreisdiagramms und ermöglicht, im Gegensatz zu Kreisdiagrammen, die Darstellung von mehreren Datenreihen.

      Wann verwenden?

      • Wenn es nicht mehr als 2 Datenreihen (Ringe) und 5 Kategorien pro Datenreihe (Ringanteile) gibt.

      Wann nicht verwenden?

      • Wenn es negative Werte gibt.
      • Wenn es 0-Werte gibt.
      • Wenn die exakten Werte der Einzelteile wichtig für den Vergleich sind.

      Treemaps

      Eigenschaften:

      • Stellen Daten in einer hierarchischen Baumstruktur dar. Bieten eine hervorragende Möglichkeit, um einen Überblick über große und komplexe Daten zu bekommen.

      Wann verwenden?

      • Besonders geeignet für die Umsatzdarstellung.
      • Monitoring von Lagerbeständen in der Logistik.
      • Geografische Darstellungen von Werten.

      Wann nicht verwenden?

      • Wenn der direkte, genau Vergleich zwischen verschiedenen Kategorien visuell möglich sein soll.

       

      Passender Kurs

      1

      Datenvisualisierung & Storytelling – Basics

      Von den Daten zur Datenstory

      Mehr erfahren…